Ausschnitt des Antrages "Bewerbung der Barlachstadt Güstrow als 'Fairtrade-Town' (Stadt des Fairen Handels) im Rahmen der Kampagne des TransFair e.V." mit einem Häkchen

Der Antrag "Bewerbung der Barlachstadt Güstrow als 'Fairtrade-Town' (Stadt des Fairen Handels) im Rahmen der Kampagne des TransFair e.V." wurde mit großer Mehrheit angenommen.

FairTrade-Stadt Güstrow: Antrag erfolgreich

Die Stadtvertretung der Barlachstadt Güstrow hat in ihrer Sitzung am 24. Oktober beschlossen, dass sie künftig den Fairen Handel fördern und sich offiziell um den Titel „FairTrade-Town“ bewerben möchte.

Dem von unserer Fraktion (FDP/Grüne) ausgearbeiteten Antrag schlossen sich als Einreicher im Vorfeld die Fraktionen SPD und Freie Wähler/EB an. Zudem unterstützte die Linke den Antrag.
Gegen den Antrag stimmten die CDU-Fraktion sowie der AfD-Vertreter.

In Gegenwart mehrerer Vertreter*innen des Weltladens Güstrow gab es zuvor eine engagiert geführte Debatte, in der sich auch der Güstrower Bürgermeister zum Fairen Handel bekannte und den Stadtvertreter*innen mit auf den Weg gab, dass es nicht bei FairTrade-Kaffee im Bürgermeisterbüro bleiben dürfe, sondern sich jede*r fünf persönliche Ziele zur Förderung des Fairen Handels setzen solle.

Mit der erfolgreichen Antragstellung ist nunmehr Kriterium 1 auf dem Weg zur „FairTrade-Town“ erfüllt. In den folgenden Wochen wird der Weltladenverein auf verschiedene Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zugehen, um sie für eine Mitarbeit in der Steuerungsgruppe (Kriterium 2) zu gewinnen.

Ich sitze seit 2019 als sachkundiger Einwohner im Güstrower Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung und setze mich für ein nachhaltiges und familienfreundliches Güstrow ein, das die Menschen miteinander gestalten.

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